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Neues aus unserem Netzwerk
September 2026
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Foto: Marina Kuppelwieser
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Hallo lesende Person, herzlich willkommen zu unserem September-Newsletter,
auf unserem Titel-Bild sehen wir heute eine Bank. Das ist der perfekte Ort, um kurz anzuhalten und sich auszuruhen. Nimm dir einen kurzen Moment Zeit: Setze dich in Gedanken mit uns auf diese Bank. Genieße den Sommer, der zu Ende geht. Danach kannst du in Ruhe weiterlesen.
Auf dieser Bank kannst du:
- Den Blick über das Wasser schweifen lassen.
- Zur Ruhe kommen und tief durchatmen.
- An den Sommer zurückdenken und überlegen: Welche schöne Erinnerung nehme ich mit in den Herbst?
In unserem Netzwerk war es im Sommer eher ruhig. Aber es gibt trotzdem ein paar Neuigkeiten für dich:
- Die Geschichte einer mutigen, jungen Frau.
- Ein neues Projekt in Südtirol.
- Neue Podcasts und ein neues Buch.
- Netzwerk-Termine im Herbst 2026
Am 23. Oktober ist die Mitglieder-Versammlung des Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung im Internet. Dazu laden wir dich herzlich ein!
Bleibe gerne noch ein bisschen auf der Bank sitzen und spüre die warme Sommerluft. Das gibt dir bestimmt viel Kraft und Energie für die Aufgaben, die im Herbst auf dich warten.
Viele Grüße senden dir Marina und Sabine
Gestaltung: Tanja Blum |
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Personen und Projekte stellen sich vor
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Personen und Projekte stellen sich vor
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Interview mit Fiona Pichler – eine junge mutige Frau aus Südtirol |
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Fiona Pichler aus Kaltern in Südtirol ist 18 Jahre alt und Schülerin des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums in Bozen in Südtirol / Italien. Sie kommuniziert nicht über Lautsprache und bewegt sich mit einem Rollstuhl fort.
Im Interview spricht sie über Persönliche Zukunftsplanung, über fehlende persönliche Assistenz und darüber, was sich für Menschen mit Behinderung in Südtirol ändern muss. |
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Du hast einen Lehrgang zur Persönlichen Zukunftsplanung besucht. Was bedeutet das?
Ja, ich habe den Lehrgang in Innsbruck besucht und dabei viel gelernt. Wir waren eine bunte Gruppe aus Tirol, Vorarlberg und Südtirol. Ich und eine weitere Teilnehmerin haben eine Behinderung. Alle anderen arbeiten in unterschiedlichen Bereichen mit Menschen mit Behinderungen zusammen. Wir haben gegenseitig viel gelernt. Nicci Blok war unsere Hauptreferentin. Sie ist sehr wertschätzend. Wir haben alle von den anderen Teilnehmern und Referenten profitiert und unsere Meinung erhalten und weiterentwickelt.
Bei der Personen-zentrierten Zukunftsplanung steht die planende Person mit ihren Wünschen, Ideen, Ängsten und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Menschen, die sie unterstützen möchten, wird überlegt, wie sie ihre Ziele erreichen kann.
Was hast du aus diesem Lehrgang mitgenommen?
Ich habe gelernt, dass ich wertvoll bin. Eine Behinderung sagt etwas über meinen Körper aus, aber nichts über mich als Person. Ich kann mein Leben selbst gestalten – brauche dafür aber die richtige Unterstützung.
Hat dir die Persönliche Zukunftsplanung auch ganz konkret geholfen?
Ja. Ich habe im März eine Zukunftsplanung gemacht. Andere Menschen haben mich und meine Bedürfnisse dabei besser kennengelernt. Dadurch konnten sie mich gezielt unterstützen. So ist auch mein Praktikum bei der Gemeinde Kaltern in Südtirol entstanden, das ich diesen Sommer absolviert habe.
Ich habe in Kaltern kontrolliert, wie die Zugangsmöglichkeiten in den Geschäften und Lokalen ist. Alle Beobachtungen habe ich in einem Bericht für die Gemeinde festgehalten und die wheelmap App gefüttert.
Ohne die Persönliche Zukunftsplanung wäre das wahrscheinlich viel schwieriger gewesen. Ich werde auch in Zukunft meinen Unterstützer-Kreis brauchen, damit ich mein Leben so führen kann, wie ich es mir vorstelle.
Wenn du einen Wunsch an Politik, Schulen und Unternehmen frei hättest: Was würdest du dir wünschen?
Ich wünsche mir mehr persönliche Assistenz – bei der Arbeit, beim Wohnen, in der Freizeit und bei der Kommunikation. Vor allem wünsche ich mir aber eine personen-zentrierte Haltung gegenüber allen Menschen. Ich kann auch ohne Lautsprache selbst Entscheidungen treffen und meinen eigenen Weg gehen. Dafür brauche ich Menschen, die bereit sind, neue Wege zu gehen, an mich glauben und mich dabei unterstützen.
Vielen Dank für die interessanten Einblicke!
Das Bild von Fiona Pichler hat Marina Kuppelwieser gemacht.
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selAví: Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben
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Kolping Südtirol hat ein neues Projekt gestartet. Das Projekt heißt selAví.
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SelAví unterstützt Menschen mit Behinderungen in Südtirol. Sie sollen ihr Leben möglichst selbst bestimmen können. Dabei hilft ihnen eine persönliche Assistenz.
SelAví informiert über persönliche Assistenz und hilft bei der Suche nach Assistentinnen und Assistenten. Das Projekt beantwortet auch Fragen zur Finanzierung. Außerdem unterstützt selAví bei der Planung und Organisation der persönlichen Assistenz. Bei Bedarf bietet das Projekt eine Persönliche Zukunftsplanung an.
Bei selAví arbeiten vier Selbstvertreterinnen mit Behinderungen und eine Projektleitung. Auch Silvia Rabanser ist dabei. Sie ist Mitglied im Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung. Auf dem Bild ist sie vorne links zu sehen.
Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) finanziert.
SelAví arbeitet persönlich, praktisch und auf Augenhöhe. Das Ziel ist: Persönliche Assistenz soll in Südtirol bekannter werden. Mehr Menschen mit Behinderungen sollen selbstbestimmt leben können.
Kontakt und weitere Infos: www.selavi.it Mail: Info@selavi.it Telefon: +39 377 595 9474 oder im Flyer (PDF).
Anton van Gerven Projektkoordination | selAvi
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WBS-Podcast von Prof. Dr. Ingolf Prosetzky mit Carolin Emrich
Kreativ und gemeinsam Zukunft gestalten! |
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Persönliche Zukunftsplanung ist besonders dann hilfreich, wenn ein neuer Lebensabschnitt ansteht oder Veränderungen erforderlich werden: Was kommt nach der Schule? Wo und mit wem möchte ich wohnen? Wie soll mein Arbeitsleben aussehen? Im Mittelpunkt stehen die Wünsche, Stärken und Ziele einer Person, ob mit oder ohne Behinderungen. Und die Frage, wie daraus konkrete, tragfähige Schritte in die Zukunft werden können.
Carolin Emrich moderiert seit vielen Jahren Persönliche Zukunftsplanungen sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen. Sie verrät, wie eine gute Vorbereitung auf das Treffen gelingt, was einen hilfreichen Unterstützungs-Kreis ausmacht und weshalb eine Zukunftsplanung von einer externen Person moderiert wird. Eine Folge für alle, die Veränderungen wünschen und Zukunft bewusst und gemeinsam gestalten möchten.
Zur Podcast-Folge "Kreativ und gemeinsam Zukunft gestalten"
↑ zum Inhaltsverzeichnis |
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Buch-Tipp: Personenzentrierung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungserfahrung |
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Im Juli ist ein neues Buch über Personen-Zentrierung von Sandra Fietkau erschienen.
Personen-Zentrierung bedeutet: Die Hilfe und Begleitung richtet sich genau danach, was die jeweilige Person braucht und was sie möchte.
In den Texten von verschiedenen Autor*innen wird genauer untersucht, wie deutsche und englische Fachtexte diesen Begriff erklären. Es werden verschiedene Berichte aus der Praxis gezeigt. So wird deutlich, wie unterschiedlich diese Hilfe im Alltag umgesetzt werden kann.
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Podcast-Folge: Der Traum vom Schnupper-Tag als Bahn-Kundenbegleiterin |
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Foto-Gestaltung: Gordon Meyrath
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Aus der Rubrik "Lust auf Zukunftsplanung" - Ellen Keune im Gespräch mit Leire Waidmann
Seit ihren Kindertagen hatte Leire Waidmann einen Traum: einen Tag als Zugbegleiterin erleben. In dieser Folge von "Lust auf Zukunftsplanung" erzählt die Schweizerin von diesem eindrücklichen Schnuppertag, wie sie an ihrem Traum festhielt, wer alles zu ihrem Unterstützungs-Kreis gehört und wohin sie eine Reise in Deutschland mit dem Zug unternommen hat. Leire Waidmann berichtet der Moderatorin Ellen Keune im Interview von ihrem erlebnisreichen und vielseitigen Leben.
Sei gespannt, welche Talente die Zukunftsplanerin hat und wie sie diese bei Idee, Arbeit und im Ehrenamt einsetzt. Welche Träume Leire Waidmann jetzt verfolgt und was diese mit London und Spanien zu tun haben, erfährst du in dieser Episode von "Lust auf Zukunftsplanung", der Rubrik im IGEL-Podcast über Zukunft und Zukunftsplanung. Wir hören uns in der Zukunft.
Die Podcast-Folge über den Schnupper-Tag anhören.
↑ zum Inhaltsverzeichnis |
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Liebe Netzwerk-Mitglieder, liebe Wegbegleiter*innen und Interessierte,
Die Persönliche Zukunftsplanung lebt von Vielfalt, Haltung und dem wertvollen Austausch untereinander. Jede Stimme zählt, um unserem Ziel – Menschen auf ihrem ganz eigenen Lebensweg kraftvoll zu begleiten und Selbstbestimmung zu stärken – noch mehr Gehör zu verschaffen.
Warum die Mitgliedschaft im Netzwerk und deine Teilnahme an der Mitglieder-Versammlung wichtig ist:
- Mitreden & Mitbestimmen: Gestalte die Ausrichtung unseres Netzwerks aktiv mit.
- Austauschen & Vernetzen: Knüpfe neue Kontakte, teile Erfahrungen und lasse dich inspirieren.
- Einblicke gewinnen: Erfahre aus erster Hand, was im letzten Jahr erreicht wurde und was als Nächstes ansteht.
Falls du noch nicht Mitglied im Netzwerk bist, kannst du das gerne vor der Mitglieder-Versammlung noch werden und dann daran teilnehmen. Zum Mitgliedsantrag
Alle Mitglieder bekommen die Einladung zur Mitglieder-Versammlung zugeschickt.
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Seit kurzem haben wir einen Instagram-Kanal. Wir freuen uns über neue Follower.
@netzwerk_zukunftsplanung_e.v |
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Am Freitag, den 23. Oktober 2026 findet die diesjährige Mitglieder-Versammlung des Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung e.V. online statt. Die offizielle Einladung wird im September an alle Mitglieder verschickt. |
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Austausch-Treffen - online
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- Donnerstag, 5. November 2026 findet ein Online-Austausch-Treffen am Vormittag von 10 bis 12 Uhr statt. Das Thema geben wir in Kürze bekannt.
- Donnerstag, 3. Dezember 2026 von 18 Uhr bis 20 Uhr findet wieder ein Online-Austausch-Treffen statt. Das Thema ist noch offen.
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- Am Freitag, den 25.09.2026 findet von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr das 2. Treffen 2026 der Regional-Gruppe Hessen in Aarbergen-Michelbach - in Räumen der Lebenshilfe Rheingau-Taunus Hauptstraße 14 statt und richtet sich an alle Zukunftsplaner*innen aus Hessen und Umgebung. Mehr Informationen zu dem Treffen gibt es bei Henning Fuhr.
- Am Freitag, den 25.09.2026 von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr findet das Regional-Treffen-Zukunfts-Planung Oberösterreich in Linz statt und richtet sich an Expert*innen für Zukunftsplanung, Mitglieder vom Verein klecks und Menschen, die sich für Zukunftsplanung interessieren. Veranstaltungsort ist Tabakfabrik, Peter Behrensplatz 4, 4020 Linz, Haus Havanna, 2. Stock - Kontakt und Anmeldung: Martina Sturmberger
- Am Freitag, den 20.11.2026 von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr findet das Regional-Treffen Zukunfts-Planung Oberösterreich in Linz statt und richtet sich an Expert*innen für Zukunftsplanung, Mitglieder vom Verein klecks und Menschen, die sich für Zukunftsplanung interessieren. Veranstaltungsort ist Tabakfabrik, Peter Behrensplatz 4, 4020 Linz, Haus Havanna, 2. Stock - Kontakt und Anmeldung bei Martina Sturmberger
- Montag, 30.11.2026: Von 09:00 Uhr bis 15:30 Uhr findet ein Treffen der Regional-Gruppe Bayern statt. Das Motto ist “Mach mit, wir gestalten die Zukunft der Regionalgruppe Bayern gemeinsam”. Das Treffen findet in Freising, Gartenstr. 57 statt. Rückmeldung bis spätestens 6.11.2026 an Alexandra Deml oder Andrea Hofmann.
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Umfassende Lehrgänge und Weiterbildungen 2027
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Auf unserer Internet-Seite sind die Termine rund um Persönliche Zukunftsplanung chronologisch nach Datum sortiert.
Die Termine werden laufend aktualisiert. Es lohnt sich also, immer mal wieder einen Blick in die Rubrik Termine zu werfen.
↑ zum Inhaltsverzeichnis |
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